Schmöhe-Familie Weihnachtsandacht

mit Joachim 

 

 

25.12.2021

18.00

Online-Stream: Gotomeeting

 

 

 

Lieder:

Ich steh an deiner Krippe hier

Oh du fröhliche oder Stille Nacht

Schmöhe Familienlied

 

 

Es waren anwesend: Friederike Brück, Friederike Dietrich mit Bernd, Renate Storck, Traugott Schmöhe, Franziska Werner, Joachim Schmöhe mit Henoch, Shaiel, Yaiza, Claudia Fuß

Vaterunser

Das Gebet Jesu

Das Vaterunser ist das bekannteste Gebet der Christen, es soll auf Jesus selbst zurückgehen. In zwei Evangelien ist überliefert, wie Jesus seine Jünger damit gelehrt hat zu beten. Das Vaterunser verbindet die weltweite Christenheit und ist in viele Sprachen übersetzt. In jedem Gottesdienst wird es gesprochen, dazu läuten die Glocken.

 

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

Matthäusevangelium 6,9-13

Eingangsmusik

Wie wurde bei Schmöhes Weihnachten gefeiert?

Weihnachtsgeschichte von Lukas

 

http://www.kath.ruhr-uni-bochum.de/imperia/md/content/nt/nt/froheweihnachten/die_weihnachtsgeschichte_aus_dem_evangelium_nach_lukas.pdf

JESU GEBURT

21Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

4Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7Und 

 

 

sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

8Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13Und alsbald war da bei dem Engel 

 

 

die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14

 

 

Ehre sei Gott in der Höhe und 

 

 

 

 

Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

 

https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/LUK.2/Lukas-2

Wir singen das Lied: Ich steh an deiner Krippe hier

Ich steh' an deiner Krippe hier,

o Jesu, du mein Leben;

ich komme, bring' und schenke dir,

was du mir hast gegeben.

Nimm hin, es ist mein geist und Sinn,

Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin

und laß dir's wohl gefallen.Da ich noch nicht geboren war,

da bist du mir geboren

und hast dich mir zu eigen gar,

eh’ ich dich kannt’, erkoren.

Eh’ ich durch deine Hand gemacht,

da hast du schon bei dir bedacht,

wie du mein wolltest werden.Ich lag in tiefer Todesnacht,

du warest meine Sonne,

die Sonne, die mir zugebracht

Licht, Leben, Freud’ und Wonne.

O Sonne, die das werte Licht

des Glaubens in mir zugericht’,

wie schön sind deine Strahlen.Ich sehe dich mit Freuden an

und kann mich nicht satt sehen;

und weil ich nun nichts weiter kann,

bleib’ ich anbetend stehen.

O daß mein Sinn ein Abgrund wär’

und meine Seel’ ein weites Meer,

daß ich dich möchte fassen.

Joachim spricht ein paar Worte

Der Dialog entwickelte sich über den Sterbemoment von Georg und seiner Großmutter mütterlicherseits so, dass Joachim den Gedankengang abwandelte. Es ging um einen Gottesdienst mit einer Geschichte, wie den Menschen Weihnachten  und das Geburtstagskind abhanden gekommen war. Und es ging um die frohe Botschaft auf ein zweites Weihnachten in jener anderen Welt, auf die wir vorbereitet werden. Es ging um Geschichten um Weihnachten in der Familie Schmöhe - wie der Christbaum verschwand, nachdem die Kinder gelünkert hatten, es ging um die Liebe zwischen Großpapa und Großmama, es ging um die Weihnachtsgeschichte, um das innere Erleben des Leuchtens, um Weihnachtsgeschenke, Es ging um einen Flügel,der zu Weihnachten gebracht wurde, Und um persönliche Fragen zum Wohlbefinden der Anwesenden.Es ging um Zamamphas in Siegburg und den Jazzimpuls und die Alternative zwischen Oh du fröhliche und Stille Nacht. Und es ging um die Präsenz unserer Familienmitglieder, die schon im Jenseits sind.Z.B am Grab. 

Lied: Oh du fröhliche oder Stille Nacht

O du fröhliche, O du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, O Christenheit!

 

O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, O Christenheit!

 

O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, O Christenheit!

LIEDTEXT

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Alles schläft, einsam wacht

nur das traute hoch heilige Paar.

"Holder Knabe im lockigen Haar,

schlaf in himmlischer Ruh',

schlaf in himmlischer Ruh'!"Stille Nacht! Heilige Nacht!

 

Gottes Sohn, o wie lacht

lieb' aus deinem göttlichen Mund,

da uns schlägt die rettende Stund':

Jesus in deiner Geburt.

Jesus in deiner Geburt.

 

Stille Nacht! Heilige Nacht!

 

Die der Welt Heil gebracht,

aus des Himmels goldenen Höh'n

uns der Gnade Fülle läßt sehn:

Jesum in Menschengestalt.

Jesum in Menschengestalt.

 

Stille Nacht! Heilige Nacht!

 

Wo sich heut' alle Macht

väterlicher Liebe ergoß,

und als Bruder huldvoll umschloß

Jesus die Völker der Welt.

Jesus die Völker der Welt.

 

Stille Nacht! Heilige Nacht!

 

Lange schon uns bedacht,

als der Herr, vom Grimme befreit,

in der Väter urgrauer Zeit

aller Welt Schonung verhieß,

aller Welt Schonung verhieß

 

.Stille Nacht, heilige Nacht,

 

Hirten erst kundgemacht!

durch der Engel Halleluja

tönt es laut von Ferne und Nah:

Jesus, der Retter ist da!

Jesus, der Retter ist da!

Joachim gibt den Weihnachtssegen

Familienlied: Familie Schmöhe

1) Soll ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er's mit mir mein'.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

2) Wie ein Adler sein Gefieder
über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder
mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe,
da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab
und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

3) Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer,
nein, er gibt ihn für mich hin,
dass er mich vom ewgen Feuer
durch sein teures Blut gewinn.
O du unergründter Brunnen,
wie will doch mein schwacher Geist,
ob er sich gleich hoch befleißt,
deine Tief ergründen können?
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

4) Seinen Geist, den edlen Führer,
gibt er mir in seinem Wort,
dass er werde mein Regierer
durch die Welt zur Himmelspfort;
dass er mir mein Herz erfülle
mit dem hellen Glaubenslicht,
das des Todes Macht zerbricht
und die Hölle selbst macht stille.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

5) Wenn ich schlafe,
wacht sein Sorgen
und ermuntert mein Gemüt,
dass ich alle liebe Morgen
schaue neue Lieb und Güt.
Wäre mein Gott nicht gewesen,
hätte mich sein Angesicht
nicht geleitet, wäre ich nicht
aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

6) Das weiß ich fürwahr und lasse
mirs nicht aus dem Sinne gehen:
Christenkreuz hat seine Maße
und muss endlich stillestehn.
Wenn der Winter ausgeschneiet,
tritt der schöne Sommer ein,
also wird auch nach der Pein,
wers erwarten kann, erfreuet.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

7) Weil denn weder Ziel
noch Ende sich in Gottes Liebe findt,
ei so heb ich meine Hände zu dir,
Vater, als dein Kind;
bitte, wollst mir Gnade geben,
dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht
hier in meinem ganzen Leben,
bis ich dich nach dieser Zeit
lob und lieb in Ewigkeit.

Gott meint es gut mit uns. In immer neuen Anläufen und in reich geschmückter dichterischer Sprache breiten sieben Strophen den Lobpreis von Gottes Liebe aus. Dass das Leben auch seine dunklen Seiten hat, kommt erst danach zur Sprache und wird sogleich überboten durch den Glauben, dass der Weg durch das Kreuz zu Gott Musiksprache des „Volkstons“ und hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Lied in der Deutschschweiz zu den bekanntesten Gerhardt-Liedern gehört. Paul Gerhardts Loblied (Text wie Nr. RG-724) erhielt für die deutschen Gesangbücher die Melodie zugewiesen, die zuerst beim Text des Osterliedes „Lasset uns den Herren preisen“ stand. Ihre Dramatik erzeigt eine deutliche Spannung zu der heiteren Zuversicht des Textes, bereitet aber damit die Vertiefung in den Letzten Strophen vor, wo von Kreuz und Ewigkeitshoffnung die Rede ist. (Andreas Marti)

 

 

https://www.evangeliums.net/lieder/lied_sollt_ich_meinem_gott_nicht_singen.html

Schmöhe- Weihnachtsandacht mit Joachim
Sa., 25. Dez. 2021 18:00 - 21:00 (CET)

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